RWTH Aachen University
Institut für Straßenwesen (ISAC)
Über RWTH Aachen (ISAC)
Das Institut für Straßenwesen (ISAC) der RWTH Aachen unterstützt PrioInt als wissenschaftlicher Partner bei der methodischen Entwicklung, der simulationsgestützten Analyse und der Ableitung verkehrstechnischer Maßnahmen.
Im Fokus stehen mikroskopische Verkehrssimulation, die Entwicklung und Prüfung von LSA-Schaltlogiken, die Bewertung von Zielkonflikten sowie die verkehrspsychologische Einordnung der Wirkungen auf Verkehrsteilnehmende und Einsatzkräfte.
Rolle im Projekt PrioInt
ISAC ist wissenschaftlicher Leitpartner für den Aufbau und die Validierung der Verkehrssimulationsumgebung, die Entwicklung simulationsgestützter LSA-Strategien sowie die methodische Evaluation der Priorisierungslogik (Sicherheit, Effizienz, Auswirkungen auf konkurrierende Verkehrsströme).
Methoden & Beiträge
Mikroskopische Verkehrssimulation
Aufbau realitätsnaher Simulationsmodelle für Demonstratorstandorte als Entwicklungs- und Testumgebung für LSA-Logiken und Einsatzfahrtszenarien.
LSA-Schaltlogik & Zielkonflikte
Entwicklung und Prüfung von Schaltstrategien zur sicheren Freiräumung sowie zur Priorisierung, inkl. Bewertung von Zielkonflikten (ÖPNV, Fuß/Rad, Rückstau).
Evaluation & Wirkungsnachweis
Methodische Auswertung von Simulation und Realfahrten (gemeinsam mit LZPD), inkl. verkehrspsychologischer Indikatoren und Ableitung belastbarer Kennzahlen für Sicherheit und Wirksamkeit.
Kernkompetenzen
- Modellbasierte Analyse und Optimierung des Straßenverkehrs mit Schwerpunkt mikroskopische Simulation und adaptive LSA-Steuerung
- Erfahrung in der Integration und Nutzung von Echtzeit- und Infrastrukturdaten zur Entwicklung robuster Steuerstrategien
- Kompetenz in verkehrspsychologischer Bewertung und Ableitung sicherheitsorientierter Maßnahmen aus beobachtetem Verkehrsverhalten
Aufgaben im Projekt
- Aufbau und Validierung der mikroskopischen Verkehrssimulationsumgebung für die ausgewählten Demonstratorstandorte
- Entwicklung, Test und Optimierung von LSA-Schaltlogiken zur Kompensation sicherheitskritischer Szenarien und zur Priorisierung von Einsatzfahrzeugen
- Simulationsgestützte Evaluierung der dynamischen Priorisierungslogik (u. a. Robustheit, Zielkonflikte, Auswirkungen auf Verkehrsfluss und Sicherheit)
- Auswertung verkehrspsychologischer Indikatoren und mentaler Beanspruchung aus Realfahrten (in Zusammenarbeit mit LZPD)
- Erstellung verkehrstechnischer Unterlagen (RiLSA-konforme Signalprogramme/VTU) sowie inhaltliche Strukturierung der kommunalen Handreichung